Vier Schritte zum wirtschaftlichen Betrieb einer Solaranlage

In vier Schritten zur erfolgreichen Installation ihrer Photovoltaikanlage – So sichern Sie sich einen Wettbewerbsvorteil für Ihr Unternehmen.

 Es gibt verschiedene Stellschrauben, mit denen Sie Ihre Energiekosten für Ihr Unternehmen senken können: Durch Maßnahmen zur Steigerung der Energieeffizienz (hier vor allem in Hinblick auf den Einsatz energieeffizienter Maschinen, Pumpen, Kühlungen, Geräte und Gebäudesanierung), durch Reduzierung des Strom- und Heizungsverbrauchs, durch die Ausschöpfung rechtlicher Möglichkeiten (z. B.  Netzanschlüsse) oder auch durch einen Anbieterwechsel.

Besonders wirksam zur Senkung der Energiekosten ist aber die Entscheidung, selber Stromerzeuger durch die Installation von Photovoltaikanlagen zu werden: Hier lässt sich mittlerweile der Strom zu weniger als die Hälfte der Kosten produzieren (je nach Größe der Anlage für ca. 5-8 Cent pro KWh), die beim Bezug durch den Versorger fällig werden. Es ist also nicht mehr unbedingt nur die Einspeisevergütung der Anreiz für die Investition in Photovoltaik, sondern vielmehr die Möglichkeit laufende Betriebskosten durch den Eigenverbrauch signifikant zu reduzieren. Wenn Ihr Unternehmen viel Energie benötigt und Sie vor allen Dingen tagsüber produzieren, bzw. operativ tätig sind, lassen sich Photovoltaikanlagen hervorragend als Kostensenker in ihren Betrieb integrieren. Der Strom, der nicht selbst benötigt wird, lässt sich darüber hinaus zu einem fest geschriebenen Preis ins öffentliche Netz zu Erhöhung der Rendite einspeisen und direkt vermarkten. Das garantiert Ihnen eine lineare Planungssicherheit.

Sie interessieren sich dafür auf selbst produzierten Strom umzustellen oder haben sich bereits für die gewinnbringende Integration von PV in ihrem Unternehmen entschieden? Hier zeigen wir Ihnen welche vier wesentlichen Aspekte Sie für eine erfolgreiche Integration beachten müssen:

  1. Prüfen Sie die Voraussetzungen für die Integration von Photovoltaik in ihrem Betrieb.

Zuerst einmal müssen Sie prüfen, welche Dachflächen sich in ihrem Betrieb für die Installation von PV-Anlagen eigenen und auch noch langfristig im Betrieb sind. Vielleicht haben Sie auch Freiflächen, die bislang ungenutzt sind und die sich durch die Installation von Solarmodulen sinnvoll in ihren Betrieb integrieren lassen. Bei den zur Verfügung stehenden Flächen spielen die Parameter Größe, Ausrichtung und Neigungswinkel für den optimalen Ertrag eine Rolle. Auch auf mögliche Verschattung der Anlagen durch Gebäude und Bewuchs ist zu achten. Grundsätzlich ist aber festzuhalten, dass eine West-Ost-Ausrichtung in manchen Fällen für das betriebliche Einsparpotential sogar Vorteile gegenüber eine nach Süden ausgerichteten Anlage durch eine konstante Sonneneinstrahlung und die Vermeidung von Mittagsspitzen bietet.

  1. Optimieren Sie ihren Eigenverbrauch zur größtmöglichen Senkung ihrer Energiekosten.

Im zweiten Schritt geht es darum, ihren Energiebedarf möglichst genau zu analysieren und diesen durch eine größtmögliche Nutzung des selbst produzierten Stromes zu decken. Denn: Je höher ihr Anteil aus Eigenproduktion am Gesamtenergieverbrauch ist, desto drastischer können Sie ihre Stromkosten auch senken. Dieser Punkt beinhaltet unter anderem, die Energie dann zu nutzen, wenn Sie durch die natürliche Ressource, die Sonne zur Verfügung gestellt wird. Da das in den meisten Betrieben gegeben ist (wenn nicht nachts produziert wird) lässt sich oft ein Eigenverbrauchsanteil von 70% und mehr erzielen. Die zu erwartende Eigenverbrauchsquote sollte vorab anhand der Jahreswerte und des durchschnittlichen Energieverbrauches ermittelt werden. Hier wird auch das Lastprofil berücksichtigt, also die durchschnittliche Verteilung des Energieverbrauches über den Tag. Auf dieser Grundlage können Sie ziemlich genau berechnen, wieviel Energiekosten Sie durch die PV-Anlage sparen, wie viel Sie durch die Einspeisung überflüssiger Energie einnehmen und wann sich ihre Anlage amortisiert hat. Diese Wirtschaftlichkeitsberechnung weißt Ihnen eine Rendite auf, die sich durch eine bestmögliche Ausschöpfung des selbst erzeugten Stroms erhöhen lässt.

  1. Beachten Sie steuerliche und finanzielle Aspekte.

Steuerliche Aspekte wie Umsatzsteuer, Gewerbesteuer, Einkommenssteuer, mögliche Verträge wie Mietverträge und Einspeiseverträge aber auch die verschiedenen Möglichkeiten zu Fördergeldern und Vergünstigungen sollten Sie im Blick haben, um die maximale Wirtschaftlichkeit ihrer Anlage auszuschöpfen.  Bei größeren Anlagen (> 10 kWp) spielen die Neuerungen

des EEG eine wichtige Rolle. Bei neu gebauten größeren Anlagen muss auf den selbst genutzten Strom seit 2015 anteilig die EEG-Umlage gezahlt werden.

  1. Planen Sie die Optimierung ihrer Anlage im laufenden Betrieb

Die Anlage ist installiert und speist täglich Strom in den laufenden Betrieb ein? Damit ist das Projekt allerdings noch nicht abgeschlossen. Eine gute technische und kaufmännische Betriebsführung umfasst ein tägliches Monitoring, dass Optimierungspotential erkennt und Fehlerquellen schnellstmöglich behebt,  ein umfassendes Berichtswesen über die eingesparten Stromkosten und die eingespeiste Energie, einen Soll/ Ist Vergleich der Ertragsdaten, eine regelmäßige Wartung der Anlagen, die Instandhaltung der Anlagen sowie alle Aspekte der Abrechnung, des Versicherungsschutzes, der eventuellen Direktvermarktung sowie die Anlagenverantwortung und die entsprechende Korrespondenz mit allen Beteiligten.

SPR - Anlagen & Natur (148)
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