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VonBurkhard Frantzen

Blumenwiese gegen Bienensterben: Paten für das Projekt „Bienenhafen“ gesucht!

Wir suchen ab sofort Paten für die Aussaat einer bienen- und insektenfreundlichen Blumenwiese auf einer 80.000 m² Fläche in der Gemeinde Rodenäs.

Der Rückgang der wilden Bienen und Insektenbestände kann drastische Auswirkungen auf unser Leben auf der Erde haben: Ungefähr 70 Prozent der rund 150 wichtigsten Nutzpflanzen weltweit profitierten laut Expertenangaben von der Bestäubung durch Bienen und anderer Insekten. Seit einigen Jahren aber gehen die wilden Bienenpopulationen und Insektenarten zurück.

Frank Groneberg, Geschäftsführer der auf Photovoltaik und Ladelösungen für Elektromobilität spezialisierten SPR Energie GmbH, hat zum Schutz der Bienen und Insekten das Projekt „Bienenhafen“ in der Gemeinde Rodenäs an der Grenze zu Dänemark ins Leben gerufen. Für eine Fläche von 80.000 m² sucht er Paten, die für 25 € pro 100m² die Entstehung einer bienen- und insektenfreundlichen Umgebung unterstützen. Auf der Fläche werden im Mai Phacelia, Schafgarbe, Wickenarten, Malven, Senf, Klee, Borretsch, Sarradella, Calendula und weitere bei Bienen beliebte Blumen ausgesät, um ein möglichst vielfältiges und artgerechtes Nahrungsangebot für Bienen und Insekten zu schaffen.

Sie möchten sich als Pate für den Schutz der Bienen stark machen? Sie können unter dem Stichwort „Bienenhafen“ einfach den gewünschten Betrag auf das Konto DE17 2176 3542 0017 8406 59 überweisen. Den Verlauf der Patenschaften können Sie dann hier auf der Website unter dem Menüpunkt „Bienenhafen“ verfolgen. Gerne listen wir auch ihren Vor- und Nachnamen unter der Rubrik Paten auf – wenn Sie das wünschen, geben Sie uns im Verwendungszweck gerne einen Hinweis. Außerdem sind Sie jederzeit herzlich eingeladen, sich einen Eindruck von der Entwicklung des „Bienenhafens“ zu machen – dafür können Sie auf einem extra angelegten Pfad durch die Blumenwiese in Rodenäs laufen, wenn diese im Sommer schön blüht.

VonDaphne Ravens

In vier Schritten zur erfolgreichen Installation ihrer Photovoltaikanlage – So sichern Sie sich einen Wettbewerbsvorteil für Ihr Unternehmen.

Es gibt verschiedene Stellschrauben, mit denen Sie Ihre Energiekosten für Ihr Unternehmen senken können: Durch Maßnahmen zur Steigerung der Energieeffizienz (hier vor allem in Hinblick auf den Einsatz energieeffizienter Maschinen, Pumpen, Kühlungen, Geräte und Gebäudesanierung), durch Reduzierung des Strom- und Heizungsverbrauchs, durch die Ausschöpfung rechtlicher Möglichkeiten (z. B.  Netzanschlüsse) oder auch durch einen Anbieterwechsel.

Besonders wirksam zur Senkung der Energiekosten ist aber die Entscheidung, selber Stromerzeuger durch die Installation von Photovoltaikanlagen zu werden: Hier lässt sich mittlerweile der Strom zu weniger als die Hälfte der Kosten produzieren (je nach Größe der Anlage für ca. 5-8 Cent pro KWh), die beim Bezug durch den Versorger fällig werden. Es ist also nicht mehr unbedingt nur die Einspeisevergütung der Anreiz für die Investition in Photovoltaik, sondern vielmehr die Möglichkeit laufende Betriebskosten durch den Eigenverbrauch signifikant zu reduzieren. Wenn Ihr Unternehmen viel Energie benötigt und Sie vor allen Dingen tagsüber produzieren, bzw. operativ tätig sind, lassen sich Photovoltaikanlagen hervorragend als Kostensenker in ihren Betrieb integrieren. Der Strom, der nicht selbst benötigt wird, lässt sich darüber hinaus zu einem fest geschriebenen Preis ins öffentliche Netz zu Erhöhung der Rendite einspeisen und direkt vermarkten. Das garantiert Ihnen eine lineare Planungssicherheit.

Sie interessieren sich dafür auf selbst produzierten Strom umzustellen oder haben sich bereits für die gewinnbringende Integration von PV in ihrem Unternehmen entschieden? Hier zeigen wir Ihnen welche vier wesentlichen Aspekte Sie für eine erfolgreiche Integration beachten müssen:

Prüfen Sie die Voraussetzungen für die Integration von Photovoltaik in ihrem Betrieb.

Zuerst einmal müssen Sie prüfen, welche Dachflächen sich in ihrem Betrieb für die Installation von PV-Anlagen eigenen und auch noch langfristig im Betrieb sind. Vielleicht haben Sie auch Freiflächen, die bislang ungenutzt sind und die sich durch die Installation von Solarmodulen sinnvoll in ihren Betrieb integrieren lassen. Bei den zur Verfügung stehenden Flächen spielen die Parameter Größe, Ausrichtung und Neigungswinkel für den optimalen Ertrag eine Rolle. Auch auf mögliche Verschattung der Anlagen durch Gebäude und Bewuchs ist zu achten. Grundsätzlich ist aber festzuhalten, dass eine West-Ost-Ausrichtung in manchen Fällen für das betriebliche Einsparpotential sogar Vorteile gegenüber eine nach Süden ausgerichteten Anlage durch eine konstante Sonneneinstrahlung und die Vermeidung von Mittagsspitzen bietet.

Optimieren Sie ihren Eigenverbrauch zur größtmöglichen Senkung ihrer Energiekosten.

Im zweiten Schritt geht es darum, ihren Energiebedarf möglichst genau zu analysieren und diesen durch eine größtmögliche Nutzung des selbst produzierten Stromes zu decken. Denn: Je höher ihr Anteil aus Eigenproduktion am Gesamtenergieverbrauch ist, desto drastischer können Sie ihre Stromkosten auch senken. Dieser Punkt beinhaltet unter anderem, die Energie dann zu nutzen, wenn Sie durch die natürliche Ressource, die Sonne zur Verfügung gestellt wird. Da das in den meisten Betrieben gegeben ist (wenn nicht nachts produziert wird) lässt sich oft ein Eigenverbrauchsanteil von 70% und mehr erzielen. Die zu erwartende Eigenverbrauchsquote sollte vorab anhand der Jahreswerte und des durchschnittlichen Energieverbrauches ermittelt werden. Hier wird auch das Lastprofil berücksichtigt, also die durchschnittliche Verteilung des Energieverbrauches über den Tag. Auf dieser Grundlage können Sie ziemlich genau berechnen, wieviel Energiekosten Sie durch die PV-Anlage sparen, wie viel Sie durch die Einspeisung überflüssiger Energie einnehmen und wann sich ihre Anlage amortisiert hat. Diese Wirtschaftlichkeitsberechnung weißt Ihnen eine Rendite auf, die sich durch eine bestmögliche Ausschöpfung des selbst erzeugten Stroms erhöhen lässt.

Beachten Sie steuerliche und finanzielle Aspekte.

Steuerliche Aspekte wie Umsatzsteuer, Gewerbesteuer, Einkommenssteuer, mögliche Verträge wie Mietverträge und Einspeiseverträge aber auch die verschiedenen Möglichkeiten zu Fördergeldern und Vergünstigungen sollten Sie im Blick haben, um die maximale Wirtschaftlichkeit ihrer Anlage auszuschöpfen.  Bei größeren Anlagen (> 10 kWp) spielen die Neuerungen des EEG eine wichtige Rolle. Bei neu gebauten größeren Anlagen muss auf den selbst genutzten Strom seit 2015 anteilig die EEG-Umlage gezahlt werden.

Planen Sie die Optimierung ihrer Anlage im laufenden Betrieb

Die Anlage ist installiert und speist täglich Strom in den laufenden Betrieb ein? Damit ist das Projekt allerdings noch nicht abgeschlossen. Eine gute technische und kaufmännische Betriebsführung umfasst ein tägliches Monitoring, dass Optimierungspotential erkennt und Fehlerquellen schnellstmöglich behebt,  ein umfassendes Berichtswesen über die eingesparten Stromkosten und die eingespeiste Energie, einen Soll/ Ist Vergleich der Ertragsdaten, eine regelmäßige Wartung der Anlagen, die Instandhaltung der Anlagen sowie alle Aspekte der Abrechnung, des Versicherungsschutzes, der eventuellen Direktvermarktung sowie die Anlagenverantwortung und die entsprechende Korrespondenz mit allen Beteiligten.


VonBurkhard Frantzen

SPR auf den New Energy Days 2019

Die SPR Energie kalkuliert Renditeerwartung durch Photovoltaikanlagen für Unternehmen im Rahmen der New Energy Days 2019 in Husum.

Unternehmen profitieren erheblich von der Nutzung regenerativ erzeugter Energie – testen Sie ihr Potential.

Rodenäs /Husum, 06.03.2019. Steigende Strompreise fordern von Unternehmen ein Umdenken: Der Anteil der Energiekosten an den laufenden Betriebskosten ist in den letzten Jahren stetig größer geworden. Das wirkt sich besonders auf klein- und mittelständische Unternehmen (KMUs) aus, die nicht von der EEG-Umlage befreit sind. Eine Lösung ist der Umstieg auf die unabhängige Stromerzeugung durch eigene Photovoltaikanlagen – die zusätzlich unser Klima schonen.

Die Renditeerwartung eines solchen Umstieges auf sauberen Solarstrom berechnet die SPR Energie GmbH im Rahmen ihrer Präsenz auf den New Energy Days 2019 in Husum für Unternehmen und Betriebe aller Größenordnung: Vom 21. März bis zum 23. März präsentiert sich das Unternehmen zusammen mit den Mitgliedsunternehmen des Branchenverbandes watt_2.0 e.V. auf dem watt_2.0-Branchentreff im Fachbereich – dieser nennt sich New Energy Expert.

Neben der kostenlosen Kalkulation Ihres Einsparpotentials bietet das Unternehmen auch eine Ersteinschätzung zur Dacheignung, Verbrauchsoptimierung und Möglichkeiten der Vermarktung von nicht verbrauchter Energie an. Darüber hinaus wird die SPR Energie in Fachvorträgen über die Optimierung von Ertragsleistung durch individualisiertes Monitoring und eine reibungslose technische Betriebsführung, die Wirtschaftlichkeit von PV-Anlagen sowie die passgenaue Integration von Ladeinfrastruktur in Immobilien informieren.

Besuchen Sie unseren Stand 1 watt 17 auf dem watt_2.0 Branchentreff im Fachbereich vom 21. – 23. März und sprechen Sie uns gerne an.

VonBurkhard Frantzen

Achtung: Melden Sie Ihre PV Anlage – Marktstammdatenregister geht online

Alle Zeichen deuten darauf hin, dass das Marktstammdatenregister am 31.01.2019 online geht. Damit verbunden ist die Pflicht für jeden PV-Anlagenbetreiber diese beim Marktstammdatenregister zu melden (auch Speicher), deren Anlage noch in Betrieb ist. Wir betonen, dass es auch die Anlagen betrifft, die bereits bei der Bundesnetzagentur gemeldet sind. Also alle!

Eine gute Nachricht vorweg. SPR Energie kann dies mit Ihrer Vollmacht auch für Sie übernehmen. Wenden Sie sich dazu einfach an unseren Mitarbeiter Herrn Kraus unter 04668 / 95 86 3 – 0. Wir berechnen dafür einmalig 49 Euro netto.

Es müssen beim Marktstammdatenregister (Link: https://www.marktstammdatenregister.de/) alle Einheiten registriert werden, die bei Ihnen installiert sind. Dies umfasst nach unserem derzeitigen Kenntnisstand EEG- und KWK-Anlagen, z.B.: PV-Anlagen, BHKW und private Stromspeicher. Benötigte Stammdaten sind Standortdaten, Kontaktinformationen, Unternehmensform, technische Anlagendaten und technische Zuordnungen (Netzanschlusspunkt). Bis auf die personenbezogenen und sensiblen Daten (z.B. Name des Betreiber, die exakten Standortdaten) werden zukünftig die registrierten Daten öffentlich einsehbar sein. Die Registrierung der Bestandsanlagen muss bis zum 30. Juni 2019 abgeschlossen sein, sonst werden ab dem 01. Juli 2019 die Ansprüche auf Zahlungen nach EEG und KWKG bis zur Vollendung nicht fällig, das gilt auch für Abschlagszahlungen!

VonDaphne Ravens

„Was macht die Photovoltaikanlage im Winter?“ Drei Tipps zu einer optimalen Auslastung im Jahresverlauf

Manche glauben, eine Photovoltaikanlage könnte man im Winter getrost abschalten: Zu wenig Sonne, zulange dunkel und hoher Energieverbrauch immer dann, wenn keine Sonne scheint. Und wer will schon abstreiten, dass im Winter die Sonnenstunden erheblich geringer ausfallen als im Herbst, Frühling oder Sommer? Einfacher wäre es doch, die PV-Anlage abzuschalten und abzudecken, um sie so vor Schnee, Sturm, Hagel und Eis zu schützen?!

Was in der Theorie sinnvoll erscheint, ist in der Praxis falsch. Das liegt an zwei Gründen:

  • Auch in den Wintermonaten liefern Photovoltaikanlagen relevante Strommengen zur Senkung der Energiekosten
  • Die niedrigen Temperaturen sorgen für einen höheren Wirkungsgrad der Solarmodule. An klaren Wintertagen werden hohe Stromerträge generiert.

Zur optimalen Nutzung und Auslastung der Anlagen auch im Winter, gibt es allerdings bei der Planung und dem Betrieb einige Aspekte zu beachten:

  1. Ein optimaler Winkel sorgt für bestmögliche Erträge auch im Winter

Das ist ein Aspekt, der bei einer guten Planung im Vorfeld bereits ein kalkuliert wurde: Je steiler der Winkel, umso besser funktioniert die Anlage auch bei der im Winter niedrig stehenden Sonne.

      2. Schnee und Eis: Müssen nicht geräumt werden!

Der Ertragsausfall durch eine Schneedecke bei einer korrekt installierten PV-Anlage ist äußerst gering: Sie liegt im einstellen Bereich. Bei der Wirtschaftlichkeitsberechnung, die wir für den Kunden in der ersten Planungsphase erstellen, ist eine gewisse Bedeckung durch Schnee im Jahresverlauf bereits einkalkuliert. Daher müssen auch keine unerwarteten Eintragseinbussen durch Schneefall befürchtet werden

        3. Ein Check vor Beginn der Kälteperiode ist sinnvoll um                                  Schwachstellen rechtzeitig zu beheben.

Extreme Wetterereignisse im Winter wie Hagel oder Sturm können natürlich Schäden an Photovoltaikanlagen anrichten. Das ist aber vor allem dann, wenn schon vorher Mängel bei der festen Konstruktion und Montage bestehen. Daher empfiehlt sich die regelmäßige Wartung und schnelle Behebung von sichtbaren und messbaren Mängeln. Eine Sichtung der Anlage sollte in jeden Fall noch vor Wintereinbruch erfolgt sein.

VonDaphne Ravens

Solarenergie ist und bleibt eine kluge Investition – Unternehmen sollten den Strom aber selber nutzen

Photovoltaikanlagen können die Wettbewerbsfähigkeit von Betrieben und Unternehmen nachweislich erhöhen: Die angekündigte Kürzung der Einspeisevergütung für größere Photovoltaikanlagen ab 40 kWp ist für alle Unternehmen und Betriebe schlichtweg egal, die ihren Strom selber nutzen. PV-Projekte zur Volleinspeisung ins Netz hingegen werden unattraktiver.

Über die Entwicklung der Photovoltaikbranche in den letzten Jahren kann jeder eigentlich nur dankbar sein. In Zeiten, in denen der Klimawandel mit all seinen weitreichenden Folgen und extremen Wetterereignissen immer präsenter wird, hat sich die Solarenergie in vielen Teilen der Welt zur günstigsten Stromquelle gemausert. Zur günstigsten Stromquelle! Das bedeutet, die Photovoltaik ist günstiger als Kohle, Öl, Atom. Und gleichzeitig regenerativ, sicher und überall verfügbar.

Diese Entwicklung kommt allen zugute – dem Klima und den Nutzern des günstigen, sauberen und sicheren Stroms. Umso mehr verwundert es, dass das Bundeswirtschaftsministerium im Rahmen des Energiesammelgesetzes auf einmal eine Kürzung der Einspeisevergütung um 20% für Anlagen mit einer Leistungsspanne von 40 bis 750 Kilowattpeak (kWp) noch bis zum Jahreswechsel durchsetzen will. Warum? Und warum ausgerechnet für das Segment, was maßgeblich zum Wachstum der Erneuerbaren Energien am Gesamtstrommix in der Zukunft beitragen würde? Das ist widersprüchlich.

Die Antwort aus dem Bundeswirtschaftsministerium lautet so einhellig wie eindeutig: Überförderung. Die Solarbranche sei in diesem Segment schlicht überfördert und deshalb solle die Einspeisevergütung ab dem 1. Januar sinken. Was stimmt: Die Modulpreise, die Kosten für die gesamte Hardware sind in den letzten Jahren massiv gesunken. So sehr, dass es für deutsche Hersteller fast unmöglich ist, mit Hardware noch nennenswerte Margen zu erzielen. Die Konkurrenz aus Asien liefert die verschiedenen Komponenten zur Errichtung von Solaranlagen zu stetig günstigeren Preisen – und diese Preise werden auch in Zukunft noch weiter fallen. Aber sind die Preise mittlerweile so günstig, dass die Einspeisevergütung so drastisch gekürzt werden kann?

Die Antwort lautet: Es kommt darauf an, wofür der Strom gebraucht wird. Für die, die ihren Strom selber nutzen wollen, ist die Entscheidung des Bundesministeriums schlichtweg egal: Für den Eigenverbrauch braucht die Solarenergie längst keine Förderung mehr. Denn dann sind die Kosten für die schlüsselfertige Errichtung mittlerweile so günstig, dass sie durch die Einsparungen durch den Eigenverbrauch allemal gedeckt werden und darüber hinaus eine attraktive, gut kalkulierbare Rendite liefern. (Der selbst erzeugte Strom kostet mittlerweile je nach Anlagengröße nur um die 8 Cent pro Kilowattstunde – und das ohne weitere Nebenkosten.) Besonders profitieren daher die Betriebe und Unternehmen, die viel Strom benötigen – und das bestenfalls am Tage. Aber der Preisnachlass betrifft mittlerweile auch die Stromspeichersysteme. So wird eine Kopplung auch für Unternehmen interessant, die den selbst erzeugten Strom in der Nacht nutzen wollen. Die Unternehmen und Betriebe profitieren umso mehr, je höher ihre Eigenverbrauchsquote ist. Mit Solarstrom erhalten die Unternehmen ihren günstigen Strom preisstabil, also unabhängig von steigenden Strompreisen der Versorger und dazu noch 100% umweltfreundlich. Es gibt für das Segment der Eigenverbraucher viele überzeugende Argumente für den Einstieg in die Photovoltaik – die gänzlich unberührt bleiben von dem Vorhaben des Bundeswirtschaftsministeriums.

Für den anderen Teil der Photovoltaikakteure liegen die Dinge etwas anders: Ausbremsen wird eine Reduzierung der Einspeisevergütung um 20% all diejenigen Investoren, die den erzeugten Strom voll einspeisen wollen. Ein sehr wichtiges Segment, wenn es um die Erreichung der Zubauziele erneuerbarer Energien – die ja von der Regierung selbst ausgeschrieben wurden – geht. Aus dieser Perspektive ist die Ankündigung nicht nachvollziehbar und für die grüne Energiewende schädlich. Mühsam haben sich die Zubauraten hier in Deutschland für die Einspeisung ins Netz erholt und werden nun aufs Neue auf Talfahrt geschickt. Hier kann man nur hoffen, dass die Kritik aus der Branche erhört wird und vor allem eine zeitliche Verschiebung für die Umsetzung des Vorhabens gewährt wird.

Euer Nils Brodersen von SPR Energie

VonBurkhard Frantzen

Was bedeutet eigentlich nachhaltiger Verbrauch? Und lohnt sich das überhaupt?

Worauf achtet ihr vorrangig, wenn ihr etwas einkauft? Auf den Preis? Auf das Herstellerland? Auf die Marke? Die Qualität? Den Transportweg, den das Produkt zurückgelegt hat? Auf die sozialverträgliche Erzeugung und auf faire Handelsbedingungen? Auf die Energiefolgekosten und die Langlebigkeit des Produktes? Oder auf die Art und Anzahl der Verpackung? Diese Fragen haben die ganze Bandbreite des nachhaltigen Einkaufens und Konsumierens noch lange nicht abgedeckt. Das macht deutlich, wie komplex und außerordentlich vielschichtig das Thema Nachhaltigkeit ist und warum eine einfache Definition bis heute noch nicht gefunden wurde. Auch die Unterteilung in die drei Säulen der Nachhaltigkeit:   Umwelt- und Ressourcenschonung, Sozialverträglichkeit und ökonomische Tragfähigkeit als grobe Orientierung zeigt nur eins: das Thema ist außerordentlich vielschichtig.  

Viele machen es sich nicht nur deshalb einfach und schauen nur auf den Preis oder die Marke ihres Vertrauens. So nach dem Motto: „Das wird schon passen, wenn da dieser oder jener Hersteller hinter steckt“ oder „ich kaufe immer das, was am günstigsten ist“. Der bequeme Weg ist aber leider oft eins nicht – ressourcenschonend. Der nachhaltige Weg hingegen ist manchmal richtig mühsam und zeitintensiv. Ich spreche da aus Erfahrung: An manchen Tagen will ich nur schnell was holen, bin unter Zeitdruck und merke dann immer wieder aufs Neue, wie schwierig es ist, das nachhaltige Produkt unter all den verschiedenen Kriterien zu wählen: Dieses Produkt ist regional hergestellt und umweltfreundlich verpack, hat aber nur eine kurze Lebensdauer und kann nicht recycelt werden. Jenes Produkt ist ökologisch und C02-neutral hergestellt worden aber wurde trotzdem über 1.000 km unter entsprechendem Energieaufwand transportiert. Die zwei Beispiele sollen eins deutlich machen – manchmal ist die Antwort auf die Frage was nun nachhaltiger ist, gar nicht zu beantworten. In vielen Fällen muss man abwägen zwischen verschiedenen Aspekten und dann entsprechend auswählen.  Aber allein dadurch, dass wir abwägen, ist sehr viel gewonnen. Es stimmt nämlich schlichtweg nicht, dass es egal ist, wie und was der einzelne konsumiert. Es ist überhaupt nicht egal. Denn der Verbraucher kann die Erzeuger zum Umdenken zwingen und wenn immer mehr beim Einkauf abwägen, kann eine Veränderung bei der Herstellung erreicht werden. Wenn keiner mehr Coffee-To-Go Becher benutzt, die mit Holz aus Skandinavien in Asien unter unfairen Bedingungen produziert und dann wieder unter hohem Energieaufwand in alle Welt verschifft wurden, dann wird die Produktion immer weiter heruntergefahren und ein wichtiger Erfolg für die Schonung unser Ressourcen ist erzielt.

Der Begriff Nachhaltigkeit wurde so oft und in so unterschiedlichen Kontexten benutzt, dass er eine leere, farblose Hülle geworden ist, unter der sich jeder nichts und alles vorstellen kann. Der Begriff ist so überstrapaziert, dass er seine Wirkung total verfehlt und jeder innerlich anschaltet, wenn mal wieder von Nachhaltigkeit gesprochen wird.  Aber dieser Begriff ist im Ursprung seiner Bedeutung richtig gewählt – denn es geht darum, so mit den natürlichen Ressourcen und der Umwelt umzugehen, dass auch die nachfolgenden Generationen sich in ihren Bedürfnissen und Lebensmöglichkeiten nicht einschränken müssen. Anders ausgedrückt – wir wollen und sollen nicht auf Kosten unserer Kinder und den darauffolgenden Generationen verschwenderisch und ohne Respekt mit den Ressourcen umgehen. Nicht mehr und nicht weniger steckt hinter dem Anspruch eines nachhaltigen Verbrauchs und einer nachhaltigen Lebensweise. Und was ist wichtiger, als das wir eine Welt hinterlassen, in der Leben und gutes Leben überhaupt möglich ist? Welches Ziel könnte wichtiger sein und wofür sollte man sich eher anstrengen als dafür? Es sollte also keinen abschrecken, dass eine nachhaltige Lebensweise auch mit Anstrengung, Umdenken und einigen Mühen verbunden ist. Meine Erfahrung ist, dass es sich mit einer nachhaltigen Lebensweise genauso verhält, wie mit jeder Sache, die wir neu lernen müssen: Am Anfang ist man unsicher, man braucht Zeit und muss sich immer wieder neu versichern, Informationen einholen. Irgendwann aber gehen diese neuen Kenntnisse in eine Automatik über und wir haben eine Orientierung gewonnen, die uns wieder schneller zur Entscheidung, zu einer nachhaltigen Lebensweise führt. Diese muss natürlich auch immer wieder überprüft und kontrolliert werden, aber das kostet bei weitern nicht die Zeit, wie die ursprüngliche Entscheidung für eine nachhaltige Lebensweise. Und diese nachhaltige Lebensweise muss nachhaltig gedacht werden: Es geht darum, welches Auto ich fahre, was ich einkaufe, welche Strecken ich wie und warum zurück lege, woher ich meinen Strom beziehe oder vielleicht sogar selbst produziere…etc. Es gibt so viele Aspekte zu beachten, dass es höchste Zeit ist damit anzufangen.

Frank Groneberg

VonBurkhard Frantzen

Die Solarenergie hat das größte Potential!

Liebe Freunde einer grünen Energiewende,

in der letzten Zeit gab es zunehmend positive Stimmen zur Zukunft der Photovoltaik:  Das Manager-Magazin titelte: „Solarstrom ist in Deutschland die billigste Stromquelle“*, die Analysten von Greentechmedia Research (GTM) rechnen in 2018 mit einer Steigerung der Nachfrage nach Photovoltaik von 35 Prozent* und Experten sehen bei PV-Strom unter optimalen Bedingung bei größeren Anlagen Renditechancen von 12%. Und auch politisch wird der Ausbau der Solarenergie in Deutschland gefördert: Die Regierung strebt einen Zubau von 2,6 Gigawatt pro Jahr an, denn wir aktuell noch nicht erreichen konnten.

Die Solarenergie erlebt also in gewisser Hinsicht eine Renaissance: Als die Einspeisevergütungen in den Jahren 2011/2012 immer stärker sanken, kehrten viele der Photovoltaik den Rücken. Eine Investition würde sich nicht mehr lohnen und die Sonneneinstrahlung sei in anderen Ländern höher und das Investment dort deshalb besser.

Erfreulicherweise setzt nun eine spürbare Gegenbewegung ein. Denn der Markt für Solarenergie hat sich gerade in den letzten eineinhalb Jahren entscheidend verändert. Bei stabiler Einspeisevergütung sind die Kosten für Solarmodule signifikant gesunken (im letzten Jahrzehnt insgesamt um 75%). Bereits die vollständige Einspeisung des Solarstroms in das Netz ergibt durch geringere Investitionen eine Rendite von um die sechs Prozent. Und diese lässt sich in Abhängigkeit der Größe der Anlage und anderer Faktoren noch erhöhen.  Die Höhe der festen Vergütung wird über das Erneuerbare-Energien-Gesetz (EEG) für die nächsten 20 Jahre garantiert und bietet damit eine hohe Sicherheit.

Es ist aber insbesondere der Eigenverbrauch des selbst produzierten Stroms unter ökonomischen Gesichtspunkten für Hausbesitzer, Gewerbetreibende, Immobilienbesitzer und Betreiber von Handelsimmobilien wie Supermärkten höchst attraktiv. Warum? Zurzeit erreichen Photovoltaik-Anlagen je nach Anlagentyp und Globalstrahlung Stromgestehungskosten zwischen 3,71 und 11,54 EUR /kWh. Die regulären Stromkosten aus dem Netz liegen deutlich darüber (teilweise weit mehr als das doppelte) und steigen dazu noch. Gerade wenn der Strombedarf hoch ist, lässt sich durch die Eigennutzung bares Geld sparen und das Risiko von steigenden Bezugskosten verhindern.

Es gibt also gerade für Immobilienverwalter- und besitzer, Projektentwickler und Handelstreibende überzeugende Gründe für den Einstieg in die Photovoltaik. Diese haben oft auch größere Dachflächen zur Verfügung, die eine Investition noch lohnender machen. Gleichzeitig wird ein wichtiger Beitrag zur Reduzierung des CO2-Ausstoßes für unser Klima geleistet und damit an einer nachhaltigen Energiewende mitgewirkt.

Für eine grüne Energiezukunft,

Euer Frank Groneberg

(http://www.manager-magazin.de/unternehmen/energie/energiewende-solarenergie-ist-die-billigste-stromquelle-a-1199376.html)

GTM Research erwartet 2018 eine Photovoltaik-Renaissance in Europa
VonBurkhard Frantzen

Tajo Adler verstärkt Geschäftsführung der SPR Energie

Nach Zusammenschluss unterstützt Tajo Adler die Geschäftsführung der SPR Energie GmbH beim Ausbau des B2B-Kundensegments, der Verknüpfung von PV-Projekten mit Elektromobilität sowie PV-Anlagen in der Freifläche.


Seevetal, 27. August 2018. Durch den Zusammenschluss des Photovoltaikspezialisten SPR Energie GmbH mit dem Full-Service-Anbieter für Elektromobilität, der ADLER eMobility GmbH, wurde die Geschäftsführung der SPR Energie um einen vierten geschäftsführenden Gesellschafter erweitert: Ab sofort unterstützt Tajo Adler die bestehenden geschäftsführenden Gesellschafter Frank Groneberg, Marc Mommsen und Nils Brodersen bei allen Fragen der grundlegenden strategischen Ausrichtung und Entscheidungen im operativen Geschäft. Der Zusammenschluss ist Teil einer Wachstums- und

Internationalisierungsstrategie der SPR Energie GmbH für die Bereiche Photovoltaikanlagen (dezentrale Energieerzeugung mit innovativen Speichertechnologien) und Ladeinfrastruktur für Elektromobilität.
Tajo Adler verfügt über langjährige und umfassende Erfahrungen im Bereich erneuerbare Energien: Der studierte Betriebswirt etablierte schon frühzeitig einen verlässlichen Full-Service für die Solarbranche, der sich in den Folgejahren zu einem europaweit führenden Dienstleister entwickelte. Nach dem Ausscheiden aus dem Unternehmen im Jahre 2015 setzte sich Tajo Adler mit unterschiedlichsten Anstrengungen für die fortschreitende Kopplung von erneuerbaren Energiesystemen in den Sektoren Verkehr, Wärme und Strom ein. Diese Bestrebungen führten 2013 zur Gründung der ADLER emobility Service GmbH, um das große Potential der Elektromobilität zur Senkung von klimaschädlichen Treibhausgasen im Sektor Verkehr zu nutzen. Der kürzlich erfolgte Zusammenschluss der Unternehmen SPR Energie und ADLER eMobility hat das Ziel, die Verknüpfung von Elektromobilität mit erneuerbaren Energiequellen voranzutreiben.

Tajo Adler sieht aktuell durch weiter sinkende Modulpreise und den zunehmenden Druck zur weiteren Reduktion von CO2- Emissionen ein großes Potential für die Photovoltaik: „Mittlerweile ist die Photovoltaik eine der günstigsten Stromquellen in Deutschland. Dies führt zu einer höheren Akzeptanz und verstärkten Nachfrage nach Photovoltaikanlagen – vor allem auch bei energieintensiven Unternehmen. In meiner neuen Position als Mit-Geschäftsführer der SPR Energie werde ich mich um den Ausbau der gewerblichen Photovoltaik-Projekte, die Zusammenarbeit mit Projektentwicklern und Immobilienbesitzern zu nachhaltigen Ausrichtung von Neubauten und Bestandsimmobilien sowie der Errichtung von Solarparks in der Freifläche kümmern. Dabei habe ich auch immer die mögliche Kopplung von Elektromobilität und PV-Anlagen für unsere Kunden im Blick“.


Die SPR Energie zeichnet sich in allen Leistungsangeboten durch ihr bewährtes Full-Service Prinzip aus: Von der Planung bis zur Installation und der langfristigen technischen und kaufmännischen Betriebsführung bekommt der Kunde alles aus einer Hand.

VonBurkhard Frantzen

Elektromobilität – Hohe Nachfrage kann aktuell nicht bedient werden!

Das Ziel ist klar gesteckt – bis 2020 sollen eine Millionen Elektroautos auf deutschen Straßen rollen. In 2018 wurden bislang um die 19.000 Elektroautos zugelassen, insgesamt waren im Januar 2018 knapp 54.000 reine Elektroautos in Deutschland angemeldet. Das ist viel zu wenig!

Zu wenig,  um das Ziel der Bundesregierung zu erreichen, aber vor allem zu wenig, um einen wirksamen Beitrag zur Reduzierung schädlicher Klimagase im Sektor Verkehr zu leisten. Der Klimawandel ist real und wir haben seine möglichen Folgen mit extremen Wettereignissen in diesem Sommer deutlich zu spüren bekommen. Wir werden den Klimawandel nicht aufhalten, wenn wir weiter so machen, wie bisher! Aber woran liegt es, dass der Umstieg auf die Elektromobilität stockt? Ist es die Skepsis gegenüber der noch neuen Technologie, ist es mangelnde Einsicht in Hinblick auf die Notwenigkeit oder sind es die vergleichsweisen hohen Anschaffungskosten?

Die viel zu langen Lieferzeiten für Elektroautos sind im Moment das entscheidende Problem. Es gibt tatsächlich viele Menschen in Deutschland, die bereit zur Veränderung sind, die Nachfrage nach Elektroautos hat sogar die Hersteller überrascht: sie liegt deutlich über den Erwartungen. Diese hohe Nachfrage ist ein gutes Zeichen, denn sie zeigen, dass die Menschen in unserem Land verstanden haben, was auf dem Spiel steht. Wenn man dann aber auf ein E-Auto nach Vertragsunterzeichnung ein Jahr warten muss, dann vergeht vielen die Lust und die Unsicherheit wächst: Auf den Hyundai Ioniq Elektro wartet man beispielsweise ein Jahr, auf den Smart Fortwo ED mindestens zehn Monate, obwohl er in Deutschland produziert wird. Ähnlich sieht es auch beim VW Golf E aus. Immerhin gibt es einige Modelle, die auch schon nach einem halben Jahr geliefert werden können, aber auch das ist für viele Interessierte noch zu lange.  Die Hersteller nennen als Grund für die langen Lieferzeiten die hohe Nachfrage, die die Planungen übertroffen haben. So habe die Umwelt- und Zukunftsprämie seit August 2017 die Nachfrage erheblich angekurbelt. Das wiederum zeigt, dass die Regierung mit dem Förderprogramm von 4.000 EUR und die Befreiung von der KFZ-Steuer in den ersten zehn Jahren eine wichtige Grundlage für den Anstieg der Nachfrage gelegt hat. Aber wenn es dann aufgrund der langen Lieferzeiten zu Unsicherheiten kommt, ob die Prämie überhaupt ausgezahlt wird (das Fahrzeug muss spätestens nach neun Monaten nach Antrag mit Kaufvertrag beim Bafa eingereicht werden) verpufft dieser Effekt wieder. Hier muss nachgebessert werden, um die volle Wirkung des Umweltbonus zu erwirken.

Viele Sorgen hinsichtlich der Elektromobilität sind unbegründet und die hohe Nachfrage nach E-Autos zeigt, dass das auch mittlerweile sehr viele Menschen verstanden haben. Ich selber habe eine Urlaubsreise quer durch Deutschland gemacht, ohne ein einziges Mal Probleme mit der Reichweite zu haben. Das Aufladen des E-Autos lässt sich hervorragend mit aktuellen Apps im Voraus planen und es stehen schon jetzt ausreichend Ladesäulen zur Verfügung. Bei der Anschaffung sind die Förderprogramme, Steuervergünstigungen und günstigeren Verbrauchskosten mit einzukalkulieren.  Und darüber hinaus sind Elektroautos bedeutend wartungsärmer – Verschleißteile müssen seltener ausgetauscht und weniger Reparaturen vorgenommen werden.

Berücksichtigt man das alles, dann kann man sagen, dass die Zeit wirklich reif ist, für den Umstieg auf die Elektromobilität. Nun muss die Industrie nur noch das wachsende Interesse bedienen können – und da wünschen sich viele nicht nur kürzere Lieferzeiten sondern auch eine größere Auswahl an unterschiedlichen E-Auto Modelle. Hier werden die Hersteller bald nachziehen und das E-Auto für den Massenmarkt öffnen, da bin ich mir sicher.

Frank Groneberg

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