Case Study

Photovoltaik im industriellen Maßstab – Eigenverbrauch dort, wo Strom gebraucht wird

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Mehrere Dachanlagen und eine Freiflächen‑PV auf einem der größten Logistikstandorte der EDEKA Nord – geplant und umgesetzt als integriertes Gesamtprojekt.

5,1 MWp

Dachanlagen

Freifläche

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Am EDEKA‑Zentrallager in Neumünster entstand in mehreren Bauabschnitten ein großskaliges Photovoltaik‑Gesamtkonzept. Ziel war es, die vorhandenen Dachflächen sowie eine vorgelagerte Freifläche sinnvoll zu nutzen und den erzeugten Solarstrom direkt am Standort zu verbrauchen.

Die Besonderheit des Projekts liegt nicht in einer einzelnen Anlage, sondern in der systematischen Zusammenführung mehrerer Teilanlagen zu einem gemeinsamen Energiekonzept. Planung, Bau und Abstimmung erfolgten schrittweise parallel zum laufenden Logistikbetrieb – ohne Einschränkungen im Tagesgeschäft.

Mit einer Gesamtleistung von rund 5,1 MWp zählt das Projekt zu den größeren Eigenverbrauchslösungen im Lebensmitteleinzelhandel und zeigt, wie Photovoltaik in energieintensiven Logistikstrukturen wirksam integriert werden kann.

Das Projekt setzt sich aus mehreren Photovoltaik‑Teilanlagen zusammen, die auf unterschiedlichen Gebäuden des Logistik‑ und Lagerzentrums installiert wurden. Ergänzt wird das Dachportfolio durch eine vorgelagerte Freiflächenanlage mit einer Leistung von knapp 1,5 MWp, die bereits frühzeitig realisiert wurde.

Technisch wurde das Gesamtsystem so ausgelegt, dass die erzeugte Energie direkt in den hohen Grundlastbedarf des Standorts einfließt. Der Solarstrom „verliert sich“ nicht im Netz, sondern wird vollständig im laufenden Betrieb genutzt – ein typisches Szenario für große Logistikzentren mit permanentem Strombedarf.

Die Umsetzung erforderte eine enge Abstimmung zwischen Statik, Bauabläufen, Netzanschluss und dem laufenden Logistikbetrieb. Alle Anlagen wurden so integriert, dass Wartung, Erweiterungen und zukünftige Optimierungen jederzeit möglich bleiben.

Testimonials

„Dieses Projekt ist ein gutes Beispiel dafür, wie Photovoltaik im industriellen Umfeld wirklich funktioniert. Nicht als Einzelanlage, sondern als Gesamtsystem, das sich in einen sehr hohen und konstanten Energiebedarf einfügt. Für uns lag der Fokus darauf, die Vielzahl an Dachflächen und die Freifläche technisch sauber zusammenzuführen – ohne den laufenden Betrieb des Zentrallagers zu beeinträchtigen. Genau solche Projekte zeigen, was möglich ist, wenn Planung und Umsetzung eng verzahnt sind.“

Henry Stapelfeldt

Projektanager SPR Energie

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