Am Unternehmenssitz eines international tätigen Produzenten in Ulm wurde Photovoltaik bewusst nicht als Ergänzung, sondern als integraler Bestandteil der Gebäudehülle umgesetzt. Die Fassadenanlage mit einer Leistung von rund 1,2 MWp ist dabei sowohl technisches Energiesystem als auch architektonisches Statement.
Im Gegensatz zu klassischen Dachanlagen nutzt die Anlage vertikale Flächen zur Stromerzeugung und erweitert damit die nutzbare Gebäudeoberfläche erheblich. Das Projekt zeigt, wie sich Energieerzeugung, Unternehmensauftritt und Standortentwicklung miteinander verbinden lassen – sichtbar, dauerhaft und funktional.
Die Anlage ist unmittelbar am Firmenstandort installiert und speist den erzeugten Strom direkt in die betrieblichen Verbraucher ein. Damit wird Energie dort erzeugt, wo sie im täglichen Betrieb benötigt wird.


Die Photovoltaik‑Fassadenanlage wurde als großflächige vertikale Generatorfläche realisiert. Die Module sind in die Gebäudehülle integriert und arbeiten unabhängig von klassischen Dachneigungen oder Dachaufbauten.
Ein wesentlicher Vorteil dieser Bauform zeigt sich insbesondere in den Wintermonaten: Durch die senkrechte bzw. steile Ausrichtung der Module kommt es nicht zu Ertragsausfällen durch Schneelast oder liegenden Schnee, wie sie bei flach geneigten Dachanlagen auftreten können. Die Anlage bleibt auch in witterungsintensiven Phasen kontinuierlich betriebsbereit.
Der erzeugte Strom wird für den Eigenbedarf am Standort eingesetzt – etwa für Produktionsprozesse, Gebäudetechnik, IT‑Infrastruktur und allgemeine Betriebsverbräuche. Fassaden‑PV eignet sich damit besonders für Unternehmen mit ganzjährigem Energiebedarf und hohem Anspruch an Versorgungssicherheit.

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