30.08.2026

Ihre Anlage ist online. Ist sie auch sicher?

Burkhard Frantzen

Unternehmenskommunikation

Photovoltaikanlagen haben sich in den vergangenen Jahren grundlegend verändert.

Wo früher hauptsächlich Module, Wechselrichter und Trafostationen im Fokus standen, sind moderne PV-Anlagen heute hochgradigvernetzte Systeme. Monitoringplattformen, Fernwartungszugänge, Cloud-Dienste, mobile Apps und zahlreiche Kommunikationsschnittstellen gehören längst zumStandard.

Diese Digitalisierung schafft enorme Vorteile für Betreiber und Serviceunternehmen. Gleichzeitig entstehen jedoch neue Angriffsflächen.

Informationssicherheit ist daher längst nicht mehr nur ein Thema für Rechenzentren, Banken oder Industrieunternehmen. Auch Energieanlagen und deren digitale Infrastruktur geraten zunehmend in den Fokus von Angreifern.

Spätestens mit den Anforderungen aus NIS-2 und KRITIS wird deutlich: Die Frage nach der Sicherheit einer PV-Anlage endet nicht am Zaun des Solarparks.

Die meisten Sicherheitsprobleme entstehen nicht im Betrieb

Viele Betreiber beschäftigen sich mit IT Sicherheit erst dann, wenn die Anlage bereits gebaut und in Betrieb genommen wurde.

Genau hier liegt häufig das Problem.

Unsichere Fernwartungskonzepte, fehlende Netzwerksegmentierung, unkontrollierte Zugriffswege oder unzureichend dokumentierte Kommunikationsstrukturen entstehen oftmals bereits während Planung und Bau.

Wer diese Themen erst nach der Inbetriebnahme betrachtet, muss Sicherheitsmaßnahmen häufig aufwendig und kostenintensiv nachrüsten.

Billig gebaut ist nicht automatisch sicher gebaut.

Die Berücksichtigung von Cybersecurity-Anforderungen bereitsin der Planungs- und Bauphase kann spätere Risiken deutlich reduzieren und schafft die Grundlage für einen sicheren und wirtschaftlichen Anlagenbetrieb.

Cybersecurity ist kein reines IT-Thema

Betreiber denken bei Informationssicherheit häufig an Firewalls, Passwörter oder Virenscanner.

Tatsächlich geht es jedoch um deutlich mehr.

Es geht um:

  • kontrollierte Zugriffe auf Anlagen
  • sichere Fernwartungskonzepte
  • Schutz von Monitoring- und Betriebsdaten
  • dokumentierte Prozesse
  • Notfall- und Wiederherstellungskonzepte
  • Risikomanagement
  • Lieferanten- und Dienstleisterbewertung
  • Verfügbarkeit kritischer Systeme

Kurz gesagt:

Cybersecurity ist heute ein wesentlicher Bestandteil der Betriebsführung moderner Energieanlagen.

Warum die Wahl des richtigen Partners entscheidend ist

Für Betreiber von PV-Anlagen stellt sich daher nicht mehr nur die Frage:

Wer kann meine Anlage bauen?

Oder:

Wer kann meine Anlage warten?

Sondern auch:

Wer versteht die Anforderungen an einen sicheren Betrieb?

Gerade Betreiber kritischer Infrastrukturen, von NIS-2 betroffene Unternehmen und Organisationen mit hohen Anforderungen an Informationssicherheit benötigen Partner, die diese Herausforderungen verstehen und in ihre Leistungen integrieren können.

Unsere Erfahrung: Sicherheit über den gesamtenLebenszyklus

Bei SPR Energie betrachten wir Informationssicherheit nicht als Zusatzleistung.

Sie ist Bestandteil unserer täglichen Arbeit.

Wir betreiben selbst kritische Infrastruktur.

Wir sind seit Jahren ISO 27001 zertifiziert.

Wir erfüllen die Anforderungen aus KRITIS und NIS-2 aus eigener Erfahrung.

Dadurch kennen wir die organisatorischen, technischen und regulatorischen Herausforderungen nicht aus der Theorie, sondern aus demeigenen Betrieb.

Dieses Wissen bringen wir in Planung, Bau und Betrieb sowie im Bereich von O&M, Service und Wartung von PV-Anlagen ein.

Dabei unterstützen wir sowohl neue Projekte als auch bestehende Anlagen. Denn Informationssicherheit beginnt idealerweise bereits in der Planungs- und Bauphase. Gleichzeitig lassen sich aber auch bestehende Anlagen durch sichere Betriebs-, Fernwartungs- und Kommunikationskonzepte auf ein deutlich höheres Sicherheitsniveau bringen.

Diese Erfahrungen bringen wir über den gesamten Lebenszyklus einer PV-Anlage hinweg ein:

Bereits bei Planung und Bau

  • Berücksichtigung von Sicherheitsanforderungen von Beginn an
  • Bewertung von Kommunikationswegen und Fernzugriffen
  • Aufbau sicherer Systemarchitekturen
  • Unterstützung bei Anforderungen aus NIS-2 und KRITIS

Im laufenden Betrieb

  • Sichere O&M- und Servicekonzepte
  • Kontrollierte Fernwartung
  • Dokumentierte Prozesse
  • Risikomanagement und Notfallvorsorge
  • Unterstützung sicherheitskritischer Betreiber

Unser Ziel ist es, dass Informationssicherheit nicht nachträglich eingebaut werden muss, sondern von Anfang an berücksichtigt wird.

Fazit

Photovoltaikanlagen sind heute digitale Infrastrukturen.

Wer langfristig auf Verfügbarkeit, Wirtschaftlichkeit und Zukunftssicherheit setzt, sollte Cybersecurity nicht erst nach der Inbetriebnahme betrachten.

Die Weichen dafür werden häufig bereits in der Planungsphasegestellt.

Denn online zu sein ist heute selbstverständlich. Sicher zu sein nicht.

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