Glossar

Home / Infothek / Glossar

 A

Anlagenüberwachung
Automatische Anlagenüberwachnung per Datenlogger. Dabei werden die Daten des Wechselrichters aufgezeichnet und am Computer ausgewertet. Datenlogger werden in unterschiedlichen Ausbaustufen angeboten. Empfehlenswert sind Datenlogger, die eine tatsächliche Anlagenüberwachung bieten und über eine Alarmfunktion verfügen. Dann wird bei Fehlfunktionen, etwa dem Ausfall einzelner Strings, Verschattungen der Photovoltaikanlage oder Kabelproblemen, über SMS, E-Mail oder Fax eine Meldung gesendet.

 

Aufdachmontage
Bei der Aufdachmontage wird die Photovoltaikanlage auf ein bestehendes Dach aufgesetzt. Die Aufdachmontage ist kostengünstiger als die bei Neubauten oft angewandte Dachintegration, die einen kompletten Umbau bei einem Einbau in ein bestehendes Dach erfordern würde. Bei der Montage auf ein bestehendes Gebäude werden die Montageschienen für die Solaranlage mit speziellen Dachhaken auf den Dachziegeln befestigt. Dies garantiert eine größtmögliche Stabilität der Aufdachanlage. Durch eine Aufdachmontage kann man oft einen für eine optimale Ausbeute erforderliche Ausrichtung der Solaranlage mit einem optimalen Azimutwinkel erreichen, ohne dass hierfür beispielsweise eine Freifläche benötigt wird. Die Aufdachmontage wird deshalb gern in Gegenden mit vielen Häusern wie in Grossstädten angewandt.

 

Ausrichtung einer PV Anlage
Beim Gewinn von Solarstrom spielen vor allem die Ausrichtung der Solaranlage und die Neigung ihrer Empfangsflächen eine wesentliche Rolle. Um maximale Erträge zu erhalten, sollten die Ausrichtung nach Süden sowie 30° Dachneigung für Photovoltaik und 45° Dachneigung für Solarthermie eingehalten werden. Bei Abweichungen um 45° nach Südwesten oder Südosten wird der Ertrag um ca. 5-10% vermindert. Hohe Erträge erzielen Neigungen zwischen 0 und 50°. Aber auch senkrechte Flächen lassen sich noch für die Sonnenenergienutzung einsetzen, so können z.B. Fassaden noch bis zu 90% der Energie aufnehmen. Der Einstrahlwinkel der Sonne und die damit verbundene Bestrahlungsstärke ändert sich im Lauf des Jahres in Abhängigkeit vom Sonnenstand. So ist am 21. Juni (Sommer) der Einfallswinkel mit ca. 61° am höchsten und am 21. Dezember (Winter) mit ca. 14° am niedrigsten.

 

 B

Blitzschutz
Eine Photovoltaikanlage erhöht in der Regel nicht das Risiko eines Blitzeinschlages. Aus Sicherheitsgründen und um Schädigungen vorzubeugen, werden die Anlagen jedoch entsprechend der geltenden Blitzschutznormen errichtet.

 

Bypassdiode
Begriff aus der Photovoltaik. Die Bypasdiode ist eine parallel zu einer Solarzelle geschaltete Diode, die bei Verschattung einer einzelnen Solarzelle (bei Reihenverschaltung) den Strom der übrigen Solarzellen an dieser vorbeileitet.

 

 

 C

Keine Ergebnisse vorhanden

 

 D

Dachneigung
Begriff aus der Photovoltaik und der Solarthermie. Als Dachneigung wird der Winkel eines Daches zur Horizontalen bezeichnet. Für eine harmonische Einbindung ist eine Dachneigung zwischen 20° und 50° Voraussetzung. In anderen Fällen können die Module durch spezielle Montagesysteme in eine geeignete Position gebracht werden.

 

Datenlogger
Datenlogger dienen der automatischen Anlagenüberwachnung. Dabei werden die Daten des Wechselrichters aufgezeichnet und am Computer ausgewertet. Datenlogger werden in unterschiedlichen Ausbaustufen angeboten. Empfehlenswert sind Datenlogger, die eine tatsächliche Anlagenüberwachung bieten und über eine Alarmfunktion verfügen. Dann wird bei Fehlfunktionen, etwa dem Ausfall einzelner Strings, Verschattungen der Photovoltaikanlage oder Kabelproblemen, über SMS, E-Mail oder Fax eine Meldung gesendet.

 

Dünnschichtmodule
Dünnschichtzellen sind photoaktive Halbleiter, die auf einem Trägermaterial wie Glas oder Edelstahlfolie aufgebracht werden und dort eine dünne Schicht bilden. Sie haben einen geringeren Wirkungsgrad gegenüber kristallinen Siliziumzellen, sind durch die Materialeinsparung aber günstiger in der Herstellung und weniger anfällig bei der Verschattung. Dünnschichtzellen bestehen meist aus amorphem Silizium, CIS (Kupfer-Indium-Selenid), CdTe (Cadmium-Tellurid) oder CdS (Cadmium-Sulfid).

 

 

 E

EEG
Das Erneuerbare-Energien-Gesetz (EEG) regelt die Abnahme und die Vergütung von ausschließlich aus erneuerbaren Energiequellen gewonnenem Strom (z.B. Solar- und Windstrom) durch Versorgungsunternehmen, die Netze für die allgemeine Stromversorgung betreiben (Netzbetreiber). Es trat erstmals am 1. August 2004 mit der Verkündung im Bundesgesetzblatt in Kraft (BGBl. I, S. 1918 ff). Ziel des Gesetzes ist die Förderung des Ausbaus der erneuerbaren Energien zur Stromerzeugung als zentrales Element für Klimaschutz / Umweltschutz / nachhaltige Entwicklung und die Erhöhung des Anteils erneuerbarer Energien an der Stromversorgung entsprechend den Zielen der EU und Deutschlands. Unter das EEG fallen: Wasserkraft, Windenergie, Solare Strahlungsenergie (Photovoltaik), Geothermie und Energie aus Biomasse.

 

Eigenverbrauch
Wenn Sie den selbst erzeugten PV Strom selbst nutzen (Eigenverbrauch), können Sie so Ihre Bezugsstromkosten senken. WICHTIG: Sie müssen den Strom dann verbrauchen, wenn er zur Verfügung steht. z.B. die Waschmaschine dann anstellen wenn die Sonne scheint und nicht nachts. Der nicht selbst genutzte Strom wird eingespeist und über das EEG vergütet.

 

Einspeisevergütung
Eine Einspeisevergütung, auch Einspeisungsvergütung, ist eine staatlich festgelegte Vergütung von Strom, die dazu dient, bestimmte Arten der Stromerzeugung zu fördern. In der Regel handelt es sich dabei um Erneuerbare Energien, d. h. Windkraft-, Solar-, Wasserkraft-, Geothermie- und Biomasseanlagen. Bei der Einspeisevergütung handelt es sich um ein Mindestpreissystem, das es ermöglicht, auch Erzeugungsformen in den Markt zu integrieren, die nicht in der Lage sind, alleine über ihren Marktpreis mit anderen Erzeugungsformen zu konkurrieren. Üblicherweise sind Einspeisevergütungen degressiv gestaltet. Die Vergütung wird dabei regelmäßig, beispielsweise jährlich, um einen bestimmten Prozentsatz abgesenkt. Dadurch wird bewusst ein Kostendruck im Sinne einer Anreizregulierung erzeugt, sodass die Anbieter von geförderten Anlagen dazu gezwungen werden effizienter und kostengünstiger zu produzieren. Langfristiges Ziel ist es, dass die neuen Technologien auch ohne Hilfen am Markt bestehen können.

 

Einspeisezähler
Der Einspeise-Zähler „zählt“ die Menge an Strom (in kWh), die eine Photovoltaik Anlage in das Netz des jeweiligen Netzbetreibers einspeist. Dadurch ist ein kontinuierlicher Überblick über die abrechenbare Einspeisevergütung gegenüber dem Netzbetreiber gewährleistet.

 

Einstrahlung
In Deutschland beträgt die Einstrahlung über alle Tages- und Jahreszeiten hinweg ca. 1.000 kWh/m² pro Jahr. Die Einstrahlung im Sommer beträgt etwa das fünffache der Einstrahlung im Winter. Die durchschnittlichen Sonnenstunden pro Jahr (Stunden direkter Sonnenstrahlung mit mindestens 0,2 kW/m²) betragen in Deutschland etwa 1.300-1.900 h. Die unteren Werte sind zumeist in Mitteldeutschland (Nordrhein-Westfalen, Nordhessen, Südthüringen, Südsachsen) zu erwarten, hohe Werte in Norddeutschland und die höchsten Werte in Süddeutschland.

 

Erneuerbare Energien
Als erneuerbare Energien, regenerative Energien oder alternative Energien werden Energieträger bezeichnet, die im Rahmen des menschlichen Zeithorizonts praktisch unerschöpflich zur Verfügung stehen oder sich verhältnismäßig schnell „erneuern“. Damit grenzen sie sich von fossilen Energien ab, die sich erst über den Zeitraum von Millionen Jahren regenerieren. Erneuerbare Energien gelten, neben höherer Energieeffizienz, als wichtigste Säule einer nachhaltigen Energiepolitik (englisch sustainable energy) und der Energiewende. Zu ihnen zählen Wasserkraft, Windenergie, solare Strahlung, Erdwärme und nachwachsende Rohstoffe.

 

 F

Fassadenmontage
Hier werden die PV Module an der Hausfassade in der Regel senkrecht montiert. Es muss mit 25- 30% Ertragseinbußen gerechnet werden, was aber durch die höhere Einspeisevergütung ausgeglichen wird.

 

Flachdachsysteme
Die auf einem Flachdach zu montierenden Photovoltaikmodule oder Kollektoren werden aufgeständert, um so einen Ausrichtungswinkel von ca. 30° (explizit für PV-Anlagen) zu erreichen.

 

Flasherdaten
Die Flasherdaten sind die vom Hersteller gemessenen allgemeinen Daten eines Solarmoduls und somit auch die Daten einer kompletten Photovoltaik Anlage. Da die Flasherdaten Ihnen bei der Planung Ihrer Photovoltaik-Anlage helfen, können Sie diese im Regelfall problemlos beim Hersteller anfordern, falls Ihr Solateur nicht bereits darüber verfügt.

 

 G

Genehmigungsverfahren
In der Regel sind Solaranlagen genehmigungsfrei, sofern sie an der Fassade, auf Flachdächern oder in der Dachfläche errichtet werden. Einige Länder bestehen auf einer Genehmigungspflicht für Anlagen, die aus dem Baukörper hervorspringen. Weitere Einschränkungen können durch örtliche Bebauungspläne oder andere Vorschriften für die bauliche Gestaltung vorgegeben werden (z. B. denkmalgeschützte Bauten). Die Genehmigung von Solaranlagen geschieht durch die Bauordnungsämter. Zuständig für die Gesetzgebung sind die Länder (Landesbauordnungen).

 

Gleichrichter
Der Gleichrichter (Wechselrichter) wandelt den von der PV-Anlage produzierten Gleichstrom in netzkonformen Wechselstrom um. Mit Hilfe der MPP-Regelung entnimmt der Wechselrichter dem PV-Generator die Leistung am Maximum Power Point der I-U Kennlinie.

 

Gleichstrom
In Solarzellen wird Gleichstrom produziert. Der Strom bei Solarmodulen fließt immer in dieselbe Richtung. Mehrere Solarzellen werden dann zusammengeschaltet (in Reihe oder parallel). Im Normalfall werden einige Solarzellen in Reihe geschaltet, zu sogenannten Strings. Diese werden dann wiederum parallel verschaltet. So kann nicht nur die Spannung, sondern auch die Stromstärke erhöht werden.

 

 

 H

Herstellergarantien
Module: Es ist inzwischen üblich, dass die Hersteller für ihre Solarmodule eine langfristige Photovoltaik Garantie anbieten. Dabei wird grundsätzlich in Produkt- und Leistungsgarantie unterschieden. Die Produktgarantie entspricht im Prinzip der gesetzlich vorgeschriebenen Gewährleistung bei Mängeln der Module. Je nach Hersteller wird die Produktgarantie für eine Dauer zwischen fünf und zehn Jahren gewährt. Wechselrichter und andere Komponenten: Die Photovoltaikanlage besteht zudem aus den Komponenten Wechselrichter und Verkabelung. Gerade bei dem zentralen Bauteil Wechselrichter ist eine verlängerte Garantievereinbarung wichtig. Die meisten Hersteller bieten Garantien auf Mängel an, die auf Fehler in der Konstruktion, des Materials oder der Ausführung zurückgehen. Üblich ist eine Garantiezeit von fünf Jahren. Einige Hersteller bieten zudem eine kostenpflichtige Garantieverlängerung auf zehn, fünfzehn oder zwanzig Jahre an.

 

 I

Inbetriebnahme
Nach der Montage einer Photovoltaikanlage steht nur noch die Inbetriebnahme aus, bei der Ihnen ein Protokoll für Ihren örtlichen Energieversorger ausgehändigt wird. Das Protokoll hält fest, ob alle Normen für elektrische Anlagen und Betriebsmittel nach VDE 0100 Teil 610 und BGV A2 eingehalten wurden. Das Protokoll ist Ihre Versicherung, dass die Anlage ordnungsgemäß installiert wurde und auch planmäßig funktioniert. Es enthält alle relevanten Daten im Bezug auf Montage, örtliche Rahmenbedingungen und die technischen Kenndaten. Nach dem Anschluss an das öffentliche Stromnetz und der Inbetriebnahme des Einspeisezählers nimmt unser Elektriker die Anlage ab und übergibt Ihnen das erstellte Protokoll, anhand dessen wird er Ihnen die Funktionsfähigkeit der Anlage noch einmal im Detail aufzeigen und Ihre Fragen gerne beantworten. Der Anlagenbetreiber darf jedoch nicht vergessen, die Anlage auch bei der Bundesnetzagentur anzumelden.

 

Indachlösung
Indachanlagen sind Photovoltaikanlagen die architektonisch in das Dach integriert sind. Das heißt, es wird keine Unterkonstruktion benötigt, da die PV-Module direkt auf der Dachlattung angebracht werden. Aus diesem Grund werden auch keine Dachziegel benötigt. Neben dem ästhetischen Vorteil dieser Anlagen sind die Fördertarife viel höher.

 

Inselsystem
Als Inselsystem oder Inselanlage bezeichnet man ein autarkes Energieversorgungssystem. Ein solches System besitzt keinen Anschluss an ein Stromnetz. Stattdessen wird ein lokales Netz gebildet.

 

 J

Keine Ergebnisse vorhanden

 

 K

Kilowattpeak
Abkürzung: kWp beschreibt die Leistungsfähigkeit einer PV-Anlage (1 kWp = 1000 Wp) unter Laborbedingungen. Definition Kilowattpeak: 1000 W Energieeinstrahlung, wobei das Modul nicht wärmer als 25 ° Celsius wird und ein Airmass von 1,5 vorliegt. Auf Grund dieser Definition haben die kWp-Angaben lediglich einen sehr begrenzten Aussagewert, da diese Bedingungen in der Realität nicht vorkommen. Damit ist die Angabe des kWp im Grunde lediglich eine Verkaufseinheit wie Liter oder Quadratmeter.

 

Kilowattstunde
Maßeinheit der Energie (1 kWh = 1.000 Wh)

 

 L

Keine Ergebnisse vorhanden

 

 M

Modultypen
Monokristalline Zellen haben zurzeit von allen Photovoltaik-Modulen den höchsten Wirkungsgrad (bis 17,5 %, im Labor bereits bis zu 25 %), und eine Lebensdauer von mind. 30 Jahren. Wie der Name schon verrät, besteht die Zelle aus einem einzigen Kristall: Aufgrund der exakt gleichen Ausrichtung der Kristallstruktur in eine Richtung wird dieser hohe Wirkungsgrad erzielt. Dies bedeutet allerdings auch einen extrem hohen Aufwand in der Fertigung, weshalb die Zellen mit Abstand am teuersten sind. Polykristalline oder auch multikristalline Module haben zurzeit das beste Preis/ Leistungsverhältnis. Das heißt, der Preis pro kWp ist am günstigsten. Das liegt an den günstigeren Herstellungsverfahren. Reines Silizium wird im Unterdruckbereich unter Schutzgas aufgeschmolzen und in sogenannte Kokillen gegossen, in denen es unter kontrollierter Temperaturabnahme gerichtet erstarrt. Die multikristallinen Blöcke werden mit feinsten Sägen zu Säulen mit quadratischer Zellengrundfläche weiterverarbeitet. Die Säulen werden mit Innenlochsägen in multikristalline Silizium-Scheiben mit einer Stärke von 0,45 mm zerteilt und gereinigt. Dieses Zwischenprodukt wird auch als Wafer bezeichnet. Amorphe Module: Amorphe Siliziummodule werden durch Aufdampfen von Silizium auf eine Trägerplatte (Glas, Blech, …) hergestellt und daher auch Dünnschichtmodule genannt. Durch den geringen Materialverbrauch und den relativ einfachen Prozess ergeben sich geringe Produktionskosten. Der Wirkungsgrad der Module liegt jedoch noch dauerhaft deutlich unter denen von Monos oder Polys. Module aus anderern Werkstoffen: Bei kristallinen Modulen werden auch andere Werkstoffe wie Gallium-Arsenid untersucht, welche aber noch nicht im Handel sind. Jedoch gibt es zwischenzeitlich Dünnschichtmodule aus Cadmium-Tellurid. Aufgrund der Stoffzusammensetzung ist hier jedoch die Entsorgung am Ende der Lebensdauer problematisch.

 

Monitoring
Automatische Anlagenüberwachnung per Datenlogger. Dabei werden die Daten des Wechselrichters aufgezeichnet und am Computer ausgewertet. Datenlogger werden in unterschiedlichen Ausbaustufen angeboten. Empfehlenswert sind Datenlogger, die eine tatsächliche Anlagenüberwachung bieten und über eine Alarmfunktion verfügen. Dann wird bei Fehlfunktionen, etwa dem Ausfall einzelner Strings, Verschattungen der Photovoltaikanlage oder Kabelproblemen, über SMS, E-Mail oder Fax eine Meldung gesendet.

 

MPP
Der MPP ist der Punkt der maximalen Leistung. In diesem Arbeitspunkt der I-U-Kennlinie einer Solarzelle bzw. eines Moduls kann die maximale Leistung entnommen werden. Durch MPP-Tracking kann dieser Punkt bei jedem Betriebszustand gefunden und eingestellt werden.

 

 N

Nachführung
Nachgeführte Anlagen (nachführen engl. = tracking) folgen im Tagesverlauf dem Sonnenstand und sorgen so dafür, dass mehr Ertrag erwirtschaftet wird. Die am meisten verbreitete Variante ist ein mit Modulen bestückter Gestellrahmen, der auf einem Mast befestigt ist. Man unterscheidet ein- und zweiachsige Solar Tracker. Bei der einachsigen Photovoltaik Nachführung folgt das Modulfeld der Sonne nur horizontal nach dem Anstellwinkel der Sonne (Elevation) oder vertikal nach der Sonnenbahn (Azimut). Zweiachsige Tracker können beides und haben daher die höchste Energieausbeute, weil sie jeden x-beliebigen Punkt am Himmel anvisieren können. Ein einachsig nachgeführtes System hat gegenüber einer fest Richtung Süden montierten Anlage Ertragsvorteile von bis zu 30%. Zweiachsig nachgeführte PV-Tracker können bei einer optimal ausgelegten Anlage sogar bis zu 45% Mehrertrag erreichen, und das im Jahresmittel.

 

Nennleistung
Die Nennleistung ist die maximal mögliche Leistungsabgabe an das Stromnetz mittels Wechselrichter. Unter der Nennleistung versteht man die Spitzenleistung im Maximum Power Point (MPP) beim Vorliegen der genormten Standardtestbedingungen (STC). Sie wird in Wattpeak (Wp) angegeben.

 

Netzgekoppelte PV Anlage
Unter der netzgekoppelten Anlage versteht man den Anschluss einer Photovoltaikanlage an das Stromnetz mittels Wechselrichter. Ziel ist die vollständige oder teilweise Einspeisung des in der PV-Anlage erzeugten Stromes. Netzgekoppelte Anlagen benötigen keinen Energiespeicher, da der Strom in das Netz eingespeist wird.

 

 O

Keine Ergebnisse vorhanden

 

 P

Keine Ergebnisse vorhanden

 

 Q

Keine Ergebnisse vorhanden

 

 R

Rendite
Die Photovoltaik leistet einen nicht unbedeutenden Beitrag zum Umwelt- und Klimaschutz. Aber nicht nur das: Wer in eine Photovoltaik-Anlage auf dem Gebäudedach investiert, der erwartet auch Ertrag und Rendite von Photovoltaik. Der Ertrag ist das wirtschaftliche Ergebnis unterm Strich, während bei der Rendite die Relation zwischen Einzahlungen und Auszahlungen in Prozenten dargestellt wird. Die Photovoltaik ist ein eigener umsatzsteuerpflichtiger Gewerbebetrieb. Um Ertrag und Rendite von Photovoltaik zu ermitteln, ist eine einfache Einnahmen-Überschuss-Rechnung ausreichend. Das Ergebnis daraus wird als Gewinn oder Verlust in die Jahres- bzw. Einkommensteuererklärung des Anlagenbetreibers übernommen. Für ihn ist von Interesse, wie hoch Ertrag und Rendite rechnerisch sein können und letztendlich sind. Beeinflusst werden Ertrag und Rendite von Photovoltaik von mehreren Faktoren. Zu ihnen gehört auf der Einnahmeseite die Höhe der Einspeisevergütung. Sie ist der Erlös, der durch den Verkauf des erzeugten Stroms an den Energieversorger erzielt wird; ein feststehender Betrag, der ab Inbetriebnahme der Anlage für die nächsten zwanzig Jahre gesetzlich garantiert ist. Je mehr Kilowattstunden, kurz kWh Strom erzeugt werden, umso höher fällt die Einspeisevergütung aus. Der Anlagenbetreiber kann dauerhaft Ertrag und Rendite von Photovoltaik aber auch durch die Ausgaben für die Photovoltaik-Anlage beeinflussen. Das betrifft die Kosten für eine Fremdfinanzierung, also für Zinshöhe und Laufzeit des Darlehens. Eine geringere Darlehenssumme, niedrige Darlehenszinsen sowie eine kurze Laufzeit vermindern insgesamt die Kosten. Das wiederum hat Auswirkung auf die Gesamtausgaben. Bei gleichbleibend hohen Einnahmen sind die Ausgaben geringer, so dass die Gewinnmarge größer wird. Der Weg hin zu mehr Ertrag und Rendite von Photovoltaik führt auch über den Kauf und die Installation der Anlage. Wenn an dieser Stelle Kosten eingespart werden können, dann braucht dementsprechend weniger finanziert, also Fremdkapital aufgenommen zu werden. Die Zahl der Solaranbieter hat deutlich zugenommen. Der Kunde sollte diesen Vorteil nutzen und sich von mehreren, mindestens drei bis vier Anbietern, ein kostenloses sowie unverbindliches Angebot für die geplante Photovoltaik-Anlage unterbreiten lassen. Anhand einiger feststehender Angaben wie Größe des Gebäudedaches, der Dachneigung und der Dachausrichtung sowie möglicher Verschattung lassen sich Ertrag und Rendite von Photovoltaik für jeden Einzelfall recht genau ausrechnen.

 

 S

Solarzelle
Eine Solarzelle oder photovoltaische Zelle ist ein elektrisches Bauelement, das kurzwellige Strahlungsenergie, in der Regel Sonnenlicht, direkt in elektrische Energie umwandelt. Die Anwendung der Solarzelle ist die Photovoltaik. Die physikalische Grundlage der Umwandlung ist der photovoltaische Effekt, der ein Sonderfall des inneren photoelektrischen Effekts ist.

 

Stringplan
Ein Stringplan bzw. Strangplan wird benötigt, um die richtige Verschaltung der Module zu gewährleisten. Dies ist eine Grundvoraussetzung für die optimale Auslastung der Wechselrichter. Desweiteren bildet der Stringplan eine wichtige Grundlage für die Wartung, für Fehlersuche und -behebung.

 

 T

Temperaturkoeffizient
Solarzellen unterscheiden sich dadurch grundsätzlich von anderen Arten der regenerativen Elektrizitätserzeugung, bei denen lediglich die Antriebsenergie für den Generator nichtkonventionell erzeugt wird.

 

 U

Unterkonstruktion
Die Unterkonstruktion, auf der die Module befestigt werden, sollte 20 und mehr Jahre schadlos überdauern. Daher ist die Modulmontage ein wichtiger Punkt bei der Planung der Anlage. Die Montageschienen sind aus Aluminium, die Schrauben, Muttern, Unterlegscheiben sowie die Dachhaken aus rostfreiem Edelstahl. Je nach Aufstellungsort, Wetterbedingungen und baulichen Gegebenheiten sollte das Grundgestell ausgewählt werden. Ist mit hohen Schneelasten zu rechnen, müssen besonders stabile Dachhaken ausgewählt und deren Anzahl auf dem Dach erhöht werden.

 

 V

Verschattung
Unter der Verschattung versteht man den Schatten, der auf die Module der PV-Anlage fällt. Ursachen hierfür sind umliegende Gebäude, Bäume oder Bauteile auf dem Dach. Hinzu kommt bei aufgeständerten Anlagen eine mögliche Verschattung durch andere Photovoltaikmodule. Verschattungssituationen werden in der Praxis oft nicht hinreichend berücksichtigt und führen zu erheblichen Leistungsverlusten und damit in der Folge zu einer möglichen Unrentabilität der PV-Anlage.

 

 W

Wafer
Wafer ist die Bezeichnung für eine dünne Scheibe aus Halbleitermaterial (z.B. Silizium). Wafer werden als Basismaterial zur Herstellung von Computerchips und kristallinen Solarzellen verwendet. Sie werden in der Regel aus Halbleiterblöcken gesägt und sind 0.2 bis 0,3 mm stark.

 

Wechselrichter
Der Wechselrichter (WR) wandelt den von der PV-Anlage produzierten Gleichstrom in netzkonformen Wechselstrom um. Mit Hilfe der MPP-Regelung entnimmt der Wechselrichter dem PV-Generator die Leistung am Maximum Power Point der I-U Kennlinie.

 

Wechselstrom
Wechselstrom ist der Strom, der seine Polarität ständig wechselt. Im deutschen Stromversorgungsnetz hat der Wechselstrom eine Frequenz von 50 Hz. Das heißt, er durchläuft in einer Sekunde 50-mal die positiven und 50-mal die negativen Scheitelpunkte einer idealerweise sinusförmigen Halbwelle.

 

Wirkungsgrad
Der Wirkungsgrad gibt das Verhältnis von zwei Leistungsmessungen an einem System an: Ausgangs- und Eingangsleistung. Er stellt also dar, wie viel Prozent der zugeführten Energie als Nutzenergie zur Verfügung steht. Er ist abhängig von den Betriebsbedingungen des Systems im betrachteten Zeitpunkt. Der Wirkungsgrad einer Solarzelle oder eines Moduls ist definiert als das Verhältnis zwischen der eingestrahlten Leistung und der abgegebenen Leistung. Auf Grund der Flächenabhängigkeit des Wirkungsgrades ist bei der Angabe darauf zu achten, welche Fläche zur Berechnung herangezogen wurde (die gesamte Modulfläche oder nur die aktive Zellfläche innerhalb des Moduls). Der Wirkungsgrad eines Photovoltaik-Moduls wird oft als Verkaufsargument genutzt. Die dort genannten Werte sind allerdings lediglich Laborwerte, die in der Realität in der Regel nicht erreicht werden.Daher ist die Argumentation mit einem hohen Wirkungsgrad nur begrenzt aussagekräftig.

 

 X

Keine Ergebnisse vorhanden

 

 Y

Y-Stecker
Werden zum einfachen und sicherem Verschalten von Solarmodulen benötigt. Mit diesen Abzweigsteckern können Solarmodule parallel oder parallel-seriell geschaltet und verkabelt werden, ohne dass die Anschlussdose geöffnet werden muss.

 

 Z

Keine Ergebnisse vorhanden